Herzliche Einladung zum digitalen Diözesanausschuss der KLJB im Bistum Osnabrück am 09. November 2021 um 19:00 Uhr. 

Der Diözesanausschuss (DA) der KLJB Osnabrück ist nach der Diözesanversammlung (DV) unser zweitwichtigstes Gremium. Es werden unter anderem Beschlüsse formuliert und gefasst, die Finanzplanung vorgestellt und abgestimmt.

 

Das Diözesanteam hat angepasst an die neuen Corona-Verordnungen eine neue Stellungnahme verfasst. An dieser könnt ihr euch in euren Ortsgruppe bzw. Dekanaten bei Veranstaltungen orientieren. Bei Fragen meldet euch gerne im Büro!

2021-09-24 KLJB Corona-Stellungnahme

Vom 26. bis 31. August 2021 machten sich 42 KLJBler*innen unterschiedlicher Ortsgruppen aus der Diözese Osnabrück auf den Weg nach Krakau. Nach einer 17-stündigen Busfahrt genossen wir am ersten Abend das Essen und, dass wir endlich angekommen waren. Der erste Tag begann mit einer Stadtführung, bei der wir unter anderem die Burg Wawel und einen der größten mittelalterlichen Marktplätze Europas mit den Krakauer Tuchhallen und der Marienkirche besichtigten. Nach einer kurzen Stärkung ging es nach der Mittagspause, trotz Regen, durch das jüdische Viertel, bei der den KLJBler*innen das jüdische Leben in Krakau nähergebracht wurde.

Am nächsten Tag stand dann der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz im Mittelpunkt, welcher auch das zentrale Ziel der Studienfahrt war. Dort wurden wertvolle und bewegende Erfahrungen über das Leben und den Tod in dem Konzentrationslager gesammelt. Platz hatten diese am nächsten Tag in einer Reflexions- und Gesprächsrunde über das Gesehene und Gehörte. Es wurde deutlich, dass das Thema auch heute noch sehr aktuell ist und ein solcher Besuch gegen das Vergessen nachhaltig wirkt. Abgeschlossen wurde die Reflexion dann mit einem Wortgottesdienst.

Der Besuch des polnischen Dortmunds, wie es unser Reiseführer so schön nannte, nämlich Katowice, stand am Nachmittag auch noch auf dem Programmplan. Im Anschluss daran genossen wir den letzten Abend in einem traditionell polnischen Restaurant und schlugen uns die Bäuche vor der Rückreise am nächsten Tag nochmal voll.

Unser Fazit: Wir wollen #gegendasvergessen kämpfen, sodass es #niewieder passieren kann. Dies wurde uns auf bewegende Weise während der Studienfahrt nochmals vor Augen geführt.

 

Danke auch an unsere Unterstützer*innen, die uns die Fahrt ermöglicht haben:

Andere Zeiten e.V., die Landkreise Emsland und Osnabrück und

 

Am Sonntag, den 05. September 2021, fand ein agrarpolitischer Frühschoppen auf dem Hof der Familie Bielefeld in Dalvers/Berge statt. Eingeladen und organisiert hat diesen Tag der Arbeitskreis (AK) Agrar der Katholisches Landjugendbewegung (KLJB) im Bistum Osnabrück. In dem Arbeitskreis setzten sich junge Landwirt*innen mit aktuellen Themen im Bereich Landwirtschaft, Politik oder Öffentlichkeitsarbeit des ländlichen Raums auseinander.

Bei bestem Wetter haben sich über 200 Personen ab 10 Uhr morgens auf dem Hof in Dalvers eingefunden. Nachdem sie sich, wegen der weiterhin bestehenden pandemischen Lage, angemeldet und eingecheckt haben, begrüßten Ina Helmer (KLJB-Diözesanvorsitzende) und Tobias Kremer (Sprecher des AK Agrar) alle Anwesenden.

Zunächst ging es auf einen interessanten Hofrundgang mit der Familie Bielefeld. Sie bewirtschaften einen Milchviehbetrieb mit 400 Milchkühen und deren weiblicher Nachzucht. Gleichzeitig betreiben sie 250 Hektar Futteranbau für ihrer Tiere.

Im Anschluss wurde das Podium durch Johannes Pott von der Katholischen LandvolkHochschule (KLVHS) in Oesede und Greta Außel aus dem Arbeitskreis Agrar eröffnet. Sie konnten Gero Hocker (FDP), Albert Stegemann (CDU), Everhard Hüseman (Die Grünen) und Rainer Spiering (SPD) begrüßen. Alle, bis auf Rainer Spierig, treten für die kommende Bundestagswahl an. Es wurde mehr als zwei Stunden über verschiedenste Themen kontrovers und lebhaft diskutiert. Einigkeit herrschte darüber, dass der Wolf bspw. in das Jagdrecht aufgenommen werden sollte. Zudem solle sich das Einkaufverhalten der Verbraucher*innen ändern, denn wer eine hohe Qualität in der Produktion von tierischen Lebensmitteln fordere und erwarte, müsste auch einen entsprechenden Preis zahlen. Jedoch waren sich die Politiker Uneinigkeit darüber, wie dies mit dem Bochert-Prozess gestaltet werden könne.

Generelle Uneinigkeit herrschte bei den Themen der nationalen oder freien Märkte in der Landwirtschaft oder bei der Zusammenlegung der Ministerien Landwirtschaft und Umwelt.

Gestritten wurde auch über mögliche Koalitionen oder Fehler der Vergangenheit der verschiedenen Parteien.

Aus dem Publikum wurden viele Fragen gestellt und sich ebenfalls gegenüber der Politik Luft verschafft. Zudem wurden Impulse für den weiteren Wahlkampf und die kommende Legislaturperiode mitgegeben.

Insgesamt blickt der Arbeitskreis auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück und freut sich, dass nach einer langen Durststrecke ohne Veranstaltungen, Besichtigungen und Zusammenkommen wieder etwas möglich war.

 

Am 16.08. hat Mika Wocken ihren Freiwilligendienst im KLJB-Büro gestartet. Sie wird nun ein Jahr lang z. B. den AK-Utbildung und die AG Leben unterstützen. Außerdem betreut sie das Dekanat Osnabrück mit. Hier erfahrt ihr mehr über Mika. Wir freuen uns sie bei uns im Team begrüßen zu dürfen und wünschen dir einen wunderbaren Freiwilligendienst mit vielen tollen KLJB-Momenten!

Wir sind gerne draußen im Dorf unterwegs und da fällt eines besonders häufig ins Auge: Müll. Ob an Straßen, Feldwegen oder Bushaltestellen, Müll ist überall zu finden. Das nehmen wir nicht hin und machen uns selbst ans Werk!

Jede Ortgruppe, die ihren Ort vom Müll befreien möchte, kann sich vom 27. – 29. August einen Termin raussuchen und bei sich im Ort aktiv werden. Vom Diözesanteam bekommt ihr einen Leitfaden für eine schnelle und unkomplizierte Organisation. So wird zum Beispiel die Anmeldung beim Landkreis übernommen.
Wenn ihr Interesse habt, dann meldet euch bis zum 18. August im KLJB-Büro (oesede@kljb-osnabrueck.de oder 05401 8965-0), dann bekommt ihr alle weiteren Infos zur Organisation.

Corona-Virus setzt dem Projekt stark zu/ Geldspenden dringend benötigt

Die KLJB Stavern spendet 1.000 Euro an den Arbeitskreis (AK) Peru der KLJB im Bistum Osnabrück, um das peruanische Projekt zu unterstützen. Vor über 40 Jahren wurde eine Partnerschaft zwischen der KLJB Stavern und einem Projekt in Peru aufgebaut und ist heute zu einer langen Freundschaft und einem festen Arbeitskreis der Katholischen Landjugendbewegung im Bistum Osnabrück geworden.

Franz und Regina Riedel sind der Ursprung der Partnerschaft und kommen gebürtig aus dem Emsland, Regina stammt selbst aus Stavern. Nachdem die heute über 80-Jährigen vor über 40 Jahren nach Peru auswanderten, bauten sie eine Organisation zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in einer entlegenen Gegend des Andenhochlands in Peru auf. Seitdem unterstützte zunächst die KLJB Stavern und später der gesamte KLJB-Diözesanverband das Ehepaar in ihrer sozialen Arbeit.

Die Pflege der Partnerschaft übernimmt der AK Peru der KLJB im Bistum Osnabrück, in dem KLJBler*innen sich zum einen mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Peru austauschen, die peruanischen Kultur kennenlernen und die Lebenssituation in Peru in den KLJB-Ortsgruppen bekanntmachen. Zum anderen wird die Partnerorganisation, die von Regina und Franz Riedel gegründet wurde, das PEJ (PROGRAMAS DE EMPLEO Y JUVENTUD), finanziell unterstützt.

Zurzeit werden in dem Projekt unterschiedliche Themen bearbeitet, die Infrastrukturen schaffen sollen, um in der entlegenen Region möglichst selbstständig und unabhängig von der städtischen Versorgung handeln zu können. Beispielsweise finden pastorale Aktivitäten mit den Kindern in der peruanischen Gemeinde Pulpera statt. In der Zusammenarbeit mit Schulen werden Schüler*innen zu Schüler*innenvertreter*innen (SV) ausgebildet. Sie haben in den peruanischen Schulen ein hohes Mitspracherecht, auch gegenüber den Lehrkräften. Außerdem werden eine Art Schulgemeinschaftstage mit den Klassen durchgeführt, bei denen die Schüler*innen an ihrer Werte- und Persönlichkeitsentwicklung arbeiten.

In den Schulen werden durch das Projekt Gewächshäuser gebaut und gepflegt, damit die Familien im Ort mit frischen Lebensmitteln kochen können. Dazu werden den Eltern durch das Projekt auch Ernährungs- und Kochkurse angeboten. Außerdem werden Lehrer*innen und Eltern in der Naturheilkunde weitergebildet, sodass auch selbst Salben, Tinkturen, Säfte usw. hergestellt werden können.

Aber auch die Coronazeit setzt dem Projekt schwer zu: „In Peru sind zurzeit die Schulen geschlossen und der Unterricht wird über das Radio vermittelt. Auch eine baldige Entspannung ist nicht in Sicht, sodass die Kinder und Jugendlichen wohl bis Ende des Jahres nicht wieder in den Schulen gehen können. Der Unterricht über das Radio ist meistens nur auf Grundschulniveau und deshalb lernen gerade Jugendliche kaum etwas. Viele spielen daher mit dem Gedanken die Schule abzubrechen, um in der Zwischenzeit Geld für die Familien verdienen zu können. Das hätte natürlich verheerende Folgen!“, erklärt Stephanie Brinkmann, selbst Mitglied der KLJB in Handrup, aus dem Arbeitskreis Peru.

Die Partnerorganisation versucht mit einem zusätzlichen Projekt, was übersetzt „Ich produziere Zuhause“ heißt, dem entgegenzuwirken und den jungen Menschen eine Perspektive und Übergangslösung zu bieten. Dazu werden drei Kurse im Bereich Backen, Stricken und dem Herstellen von Naturmedizin angeboten. Mit dem Verkauf der hergestellten Produkte erhalten sie ein kleines Zusatzeinkommen für die Familie.

„Dieses Projekt hat großen Zulauf und viele Jugendliche wollen sich beteiligen. Allerdings sind die Mittel vor Ort stark begrenzt, um zum Beispiel Zutaten und Materialien zur Verfügung zu stellen. Da sind wir froh, dass wir mit unseren Spenden direkt helfen können.“, sagt Alina Garwels aus Bockholte und ebenfalls Mitglied im Arbeitskreis.

Deshalb freut sich der AK über jede finanzielle Unterstützung, insbesondere durch KLJB-Ortsgruppen.

Sebastian Pünter aus dem KLJB-Diözesanvorstand freut sich über die Spende: „Es ist toll, dass die KLJB Stavern auf uns zugekommen ist und unseren Arbeitskreis mit dem Projekt in Peru unterstützen will. Wir möchten uns ganz herzlich bei ihnen bedanken. Vielleicht animiert es weitere Ortsgruppen und macht viele auf unsere Zusammenarbeit mit Peru aufmerksam. Wir wissen, dass das Projekt die Spende gut gebrauchen kann!“

Die KLJB Stavern erarbeitete sich die Spendensumme durch die alljährliche Tannenbaumaktion. Anfang Januar fahren traditionell Landjugendgruppen durch die Orte und sammeln die ausgedienten Tannenbäume aus der Weihnachtszeit gegen eine kleine Aufwandsentschädigung ein. Trotz der Corona-Pandemie war auch die Landjugend aus Stavern nach Dreikönige mit Treckern, Autos und Anhängern im Ort unterwegs. In diesem Jahr musste natürlich stark auf die Abstände und Hygienebedingungen geachtet werden, da Deutschland zu der Zeit noch mitten im Lockdown steckte. Das machte die Aktion umso herausfordernder, da mit viel weniger Helfer*innen die gleiche Anzahl an Bäumen gesammelt wurden. Die Einnahmen der Aktion werden häufig für einen gemeinnützigen Zweck gespendet. Bei der diesjährigen Aktion der KLJB-Ortsgruppe Stavern kamen über 1.000 Euro zusammen, die jetzt an den AK Peru gespendet wurden.

Liebe KLJBler*innen,

durch die sinkenden Inzidenzen lockern sich gerade die Auflagen im privaten und öffentlichen Raum. Dadurch, dass immer mehr Menschen geimpft werden, steigt die Hoffnung, dass wir langsam wieder zur Normalität zurückkehren können. Aktuell gibt es aber noch einige Regeln an die wir uns halten müssen. Das wichtigsten haben wir hier für euch zusammengetragen.

Für die Durchführung einer Generalversammlung hat sich nichts geändert, daher gilt weiterhin Folgendes:

  • Die Versammlung muss in einem ausreichend großen Saal stattfinden. Ausreichend heißt dabei, dass 5m² je anwesende Person vorhanden sind.
  • Beschränkt euch am besten auf den für die Durchführung der Versammlung relevanten Personenkreis.
  • Die anwesenden Personen müssen einen Mindestabstand von 1,5m zueinander einhalten, sofern sie nicht zu einem gemeinsamen Hausstand zählen. Am besten werden feste Einzelsitzplätze vergeben.
  • Es gilt regelmäßig Lüftungspausen einzulegen.
  • Außerhalb des eigenen Sitzplatzes muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Grundsätzlich muss sich an das Hygienekonzept des Austragungsortes gehalten werden. Dort kann es auch erforderlich sein, dass am Platz ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Sprecht dafür am besten im Vorfeld mit dem Träger des Veranstaltungsortes.

Ebenfalls seid ihr als Veranstalter dazu aufgefordert, ein eigenes Hygienekonzept für die Veranstaltung zu erstellen. Zu diesem gehört z. B. die Auflage, dass eine Teilnehmendenliste geführt wird und dass genügend Desinfektionsmittel bereitsteht.

Angebote der Jugendarbeit (ohne Übernachtung) dürfen unter folgenden Bedingungen stattfinden:

  • Angebote können mit unbegrenzter Gruppengröße stattfinden.
  • Ihr als Veranstalter seid dazu verpflichtet, ein geeignetes Hygienekonzept zu erstellen und dafür zu sorgen, dass dies auch während der Veranstaltung eingehalten wird.
  • Es muss eine Teilnehmendenliste geführt werden, die drei Wochen aufbewahrt werden muss.
  • In geschlossenen Räumen, auf den „Verkehrswegen“ und überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann muss während der Veranstaltung ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Damit ihr als Veranstalter sicher seid, empfiehlt es sich dringend, sich von den Teilnehmer*innen einen Nachweis über einen negativen Corona-Test, über die vollständige Impfung oder Genesung vorlegen zu lassen.

Angebote der Jugendarbeit (mit Übernachtung) sind für Teilnehmer*innen aus Niedersachsen in niedersächsischen Landkreisen mit einer Inzidenz unter 100 möglich, wenn folgende Bedingungen eingehalten werden:

  • Begrenzte Gruppengröße bis 50 Personen, Teamer*innen werden in der Gruppengröße nicht mitgezählt.
    • Verpflichtende Testung für alle Teilnehmende vor Beginn der Freizeit und zwei weitere Testungen innerhalb einer Woche.
    • Die Aufsicht muss durch pädagogische Fachkräfte oder ehrenamtliche mit einer Jugendleitercard geführt werden.
    • Ihr als Veranstalter seid dazu verpflichtet, ein geeignetes Hygienekonzept zu erstellen und dafür zu sorgen, dass dies auch während der Veranstaltung eingehalten wird.
    • Es muss eine Teilnehmendenliste geführt werden, die drei Wochen aufbewahrt werden muss.
    • In geschlossenen Räumen muss während der Veranstaltung ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, wie auch auf den „Verkehrswegen“ und überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Bereits vollständig geimpfte und genesene Personen sind von der Testpflicht ausgenommen.

 

Über die Öffnung der Landjugendräume/-heime und Pfarrheime entscheiden die jeweiligen Träger, deshalb können wir hier leider keine pauschale Aussage treffen. Bitte fragt hier bei den Trägern eurer Räume nach, in der Regel sind das eure Kirchengemeinde oder die politische Gemeinde. Dort bekommt ihr genauere Informationen. Auch hier gelten die bekannten Regelungen zur Anzahl der teilnehmenden Personen und Haushalte.

Geht bitte weiter verantwortungsvoll und umsichtig mit der aktuellen Situation um, da die Pandemie leider noch nicht überstanden ist.  Trotz dessen hoffen wir, dass wir den Sommer so gut wie möglich nutzen und genießen können.

Über Änderungen oder zusätzliche Informationen werden wir euch rechtzeitig informieren.

Die obigen Empfehlungen entsprechen unserem Kenntnisstand vom 26. Mai 2021.

Euer Diözesanteam

 

Hier könnt ihr die Stellungnahme noch einmal herunterladen: Corona-Stellungnahme Sommer 2021

Aktuelle Informationen findet ihr auch beim Landesjugendring Niedersachsen e.V..

 

Meldet euch bei Fragen gerne im Diözesanbüro!

Aurelia Schillingmann und Sebastian Pünter sind neue KLJB-Diözesanvorsitzende

 Vom 13. – 14.03.2021 fand die Diözesanversammlung der KLJB im Bistum Osnabrück natürlich coronabedingt digital statt. Trotz der vielen Videokonferenzen, die viele bereits im Beruf, in der Schule oder im Privatleben haben, waren über 60 KLJBler*innen zwei Tage voll motiviert dabei. Der Diözesanvorstand streamte die Konferenz mit einem strengen Hygienekonzept aus dem Marstall Clemenswerth in Sögel, um mit den Mitgliedern über Aktionen, Anträge und Wahlen zu diskutieren.

Neben den Versammlungselementen wurden die Teilnehmer*innen in vier Workshops aktiv. So erlernte eine Gruppe, wie sich Jugendarbeit neu denken lässt und mit welchen Tools sich Aktionen innovativ umsetzen lassen. Eine weitere Workshopgruppe beschäftigte sich mit Plastikverbrauch und -alternativen und wurde im up- und recyclen tätig. Die dritte Gruppe tauschte sich über die anstehenden Kommunalwahlen aus. Im letzten Workshop ging es um das Thema Öffentlichkeitsarbeit. Dabei erlernten die Teilnehmer*innen, worauf sie im Umgang mit Presse oder im Bereich Social Media achten sollten.

Der Versammlungsteil wurde auf beide Wochenendtage aufgeteilt. Zu Beginn wurde auf das vergangene Jahr zurückgeschaut. Obwohl die Situation rund um das Coronavirus der Jugendarbeit schwer zusetzte, konnte sich über die vielen kleinen, coronakonformen und neuen Ideen und Aktionen gefreut werden. Außerdem wurde ein Ausblick auf das kommende Jahr gegeben, in dem hoffentlich viele Highlights nach der überstandenen Pandemie anstehen werden.

Viele spannende Diskussionen gab es bei den Anträgen, die über die zukünftige Ausrichtung der KLJB im Bistum Osnabrück entscheiden. Ein Antrag bezog sich z. B. auf die im Herbst stattfindenden Kommunalwahlen. Die Arbeitsgemeinschaft Politik und Gesellschaft ruft alle KLJBler*innen und jungen Menschen außerhalb des Verbandes dazu auf, nicht nur im September wählen zu gehen, sondern vor allem selbst zu kandidieren. Denn das Motto ihrer Kampagne lautet „VerantwortJUNG – Politik braucht junge Leute“.

Des Weiteren wurde der Arbeitskreis Agrar damit beauftragt im kommenden Jahr ein landwirtschaftliches Leitbild der KLJB Osnabrück zu erarbeiten, um sich im Bereich Landwirtschaft zu positionieren und dem Thema einen größeren Stellenwert in der Jugendverbandsarbeit zu geben.

Am Sonntag standen die Wahlen des Diözesanvorstandes auf der Tagesordnung. Heike Clasemann und Heike Wilkens beendeten ihre Amtszeit nach jeweils zwei Jahren. Sie wurden bereits am Samstagabend gebührend im Rahmen eines gestreamten Gottesdienstes vom Diözesanteam und den Mitgliedern verabschiedet.

Nun komplettieren Sebastian Pünter aus der Ortsgruppe Gehlenberg-Neuvrees und Aurelia Schillingmann aus der Ortsgruppe Berge den Diözesanvorstand.

Insgesamt zieht der Vorstand ein überaus positives Fazit der Diözesanversammlung: „Wir sind sehr glücklich so engagierte Mitglieder zu haben. Trotz der Coronapandemie und der Online-Konferenz, die natürlich auch sehr anstrengend vor dem heimischen Bildschirm werden kann, haben sich alle beteiligt und stark diskutiert. Das spiegelt sich auch in unserem diesjährigen Motto wieder: Stark als WIR. Es zeigt, dass wir ein starker Verband sind und uns auch eine Pandemie wenig anhaben kann.“, so Anke Trecksler, 1. Diözesanvorsitzende.

Jugendarbeit ist erlaubt! Immer mehr Veranstaltungen finden momentan wieder in Präsenz statt. Dafür ist ein Hygienekonzept notwendig. Der BDKJ Osnabrück hat eine Arbeitshilfe erstellt, die euch bei der Erstellung eines Hygienekonzepts für eure Veranstaltung unterstützt. Bei Fragen könnt ihr euch selbstverständlich auch an das KLJB-Büro wenden!

Hier findet ihr mehr Informationen.