Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) im Bistum Osnabrück sucht zum nächst möglichem Zeitpunkt eine*n

Jugendbildungsreferenten*in (m/d/w)

bis zu Vollzeit

Die KLJB im Bistum Osnabrück ist ein kirchlicher Jugendverband und engagiert sich für die Gestaltung des ländlichen Raumes nach christlichen, nachhaltigen, gerechten und fairen Maßstäben. Die KLJB im Bistum Osnabrück umfasst über 100 Ortsgruppen, die in sieben Dekanaten zusammengeschlossen sind und erstreckt sich über die Regionen Emsland, Osnabrücker Land und Grafschaft Bentheim. Der Diözesanverband unterhält die Diözesanstelle in Oesede.

Anstellungsträger ist das Bistum Osnabrück.

Deine Aufgaben

  • Aktivierung, Beratung und Begleitung der verbandlichen Jugendarbeit auf Diözesan-, Dekanats- und Ortsgruppenebene im ländlichen Raum und auf internationaler Ebene
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Planung und Durchführung von Schulungen und Kursen (u.a. Juleica Kurse, Vorstandsschulungen)
  • Didaktisch-methodische Aufarbeitung der jeweiligen Verbandsschwerpunkte
  • Mitarbeit in Gremien des Verbandes
  • Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen, Studienfahrten und Projekten

Wir erwarten

  • Studium der Sozialpädagogik oder vergleichbare Qualifikation
  • Bereitschaft, sich für die Ziele kirchlicher Jugendverbandsarbeit auf dem Land kreativ zu engagieren
  • Kenntnisse im landwirtschaftlichen Bereich bzw. ländliche Entwicklung sind wünschenswert
  • Fähigkeit zur selbstständigen Arbeit
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen auch zu flexiblen Arbeitszeiten an Abenden und Wochenenden
  • Organisationsgeschick und Teamfähigkeit
  • Identifikation mit den Aufgaben, Zielen und Werten der KLJB
  • Mobilität (Führerschein Klasse B wird vorausgesetzt)

Wir bieten

  • Einen attraktiven und modernen Arbeitsplatz (Dienstort Oesede)
  • Zusammenarbeit mit einem jungen und dynamischen Team
  • Entgelt nach der Arbeitsvertragsordnung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst (AVO) in Anlehnung an den TVöD- Entgeltgruppe 10
  • Möglichkeit zur fachlichen und persönlichen Fortbildung

Haben wir Dein Interesse geweckt?

Sende Deine aussagekräftige, digitale Bewerbung mit Angaben über eventuelle Ehrenamtstätigkeiten bis zum 14.07.2024 an: bewerbung@bistum-os.de

Information/ Fragen zur Stelle:

KLJB Diözesanstelle, Hanna Koop, Telefon: 015161498197 oder per Mail: hanna.koop@kljb-osnabrueck.de

Holt eure schicke und festliche Kleidung raus – lasst uns die Aktion zum Abschluss noch einmal gemeinsam feiern!

Ab sofort könnt ihr bis zu 25 Karten pro Person für den Dankeschönball für die 72-Stunden-Aktion im Bistum Osnabrück bestellen.

Sonderpreis pro Karte während der Aktion: 3,72 Euro danach: 5,00 Euro

Eintritt ab 16 Jahren

 

Hier gibt’s das beste Radio zu eurem Einsatz bei der 72-Stunden-Aktion 2024!

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von player.radioking.io zu laden.

Inhalt laden

Der Timetable

Hier findet ihr einige wichtigen Informationen und Download-Material für eure 72-Stunden-Aktion. Bei Fragen wendet euch gerne an Dominik.

Letzte Infos - Newsletter (44 Downloads )

Arbeitshilfe

Hier gibt es die bereits angekündigten Arbeitshilfe. Diese hilft euch bei Themen wie zum Beispiel: Arbeitsschutz, Versicherungen, Spendenakquise uvm.

Arbeitshilfe_72-Stunden-Aktion gesamt

Arbeitshilfe_Allgemeine Infos

Arbeitshilfe_Spenden 

Anschreiben zu Spendenanfrage

Arbeitshilfe_Versicherungen

Arbeitshilfe_V-Person

Arbeitshilfe_Arbeitsschutz

Arbeitshilfe_Genehmigungen und TÜV

Arbeitshilfe_Kontakt zur Gemeinde

Arbeitshilfe_Prävention

Arbeitshilfe_Projekte

Förderung Landkreis Emsland

Für Aktionsgruppen aus dem Emsland:
Der Landkreis Emsland möchte euer Engagement finanziell unterstützen und wertschätzen. Ihr könnt eine Förderung von bis zu 1.000 Euro für euer Projekt bekommen – ganz easy, indem ihr einen ausgefüllten Vordruck mit Belegen im Nachgang der Aktion einreicht.

Anschreiben emsländische Aktionsgruppen 72-h-Aktion 2024

Antragsvordruck Maßnahmen 72-h-Aktion 2024

Merkblatt 72-h-Aktion 2024 (2)

Sonderurlaub und Schulbefreiung

Schüler*innen und Arbeitnehmer*innen können für ihr Engagement eine Freistellung von der Schule bzw. dem Arbeitgeber erhalten. Ob eine Freistellung bzw. Sonderurlaub gewährt wird, können sowohl Schule als auch Arbeitgeber jedoch selbst entscheiden. Die Aktionsleitung stellt Teilnahmebescheinigung aus.

Unterrichtsbefreiung Kultusministerium

Antrag auf Schulbefreiung

Vorlage Sonderurlaub 72-Stunden-Aktion (1)

Teilnahmebescheinigung 72h 2024 PDF

DIE ANSPRECHPARTNER*IN IN DEINEM DEKANAT

Du weißt nicht, was vom 18.-21. April zu tun ist? Du hast noch Fragen zur Aktion?
Hier findest du die Ansprechpartner der Dekanate aus BDKJ und KLJB.

Liste der Ansprechpersonen

GOTTESDIENST WÄHREND DER VORABAKTION – ABER WIE?

Kristian Pohlmann hat bereits einen tollen Wortgottesdienst erstellt, welchen Ihr im Zuge der “Strohpuppen & Co.-Aktion” am 06. April gerne feiern dürft.

Wortgottesdienst zu Vorabaktion

Rückmeldebogen

Die Projekte sollen bis zum 15. März eingereicht werden, damit sie nochmals in Hinblick auf Arbeitssicherheit und Versicherung überprüft werden können. Dafür verwendet bitte den folgenden Bogen.

Aktionsbeschreibung Arbeitsschutz

Maria Dirxen aus Lorup und Luca Korte aus Borsum neu im KLJB-Diözesanvorstand

KLJB Osnabrück positioniert sich klar gegen Rechtextremismus und Demokratiefeindlichkeit

Vom 02. – 03. März 2024 fand im in Oesede die Diözesanversammlung der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) im Bistum Osnabrück statt. Diese ist das höchste beschlussfassende Gremium des Jugendverbands. Mehr als 60 Jugendliche und junge Erwachsene nahmen unter dem Motto der Diözesanversammlung „Gegen Hass – gemeinsam stark“ teil, um über Aktionen, Anträge und Wahlen mitzubestimmen.

Dabei war das Wochenende abwechslungsreich gestaltet. Nachdem ein Austausch zwischen den Dekanaten und Arbeitskreisen über ihre Arbeit am Samstagvormittag stattfand, konnten sich die KLJBler*innen in 4 Workshop Neues lernen und kreativ werden. Eine Gruppe beschäftigte sich mit unserer Geschichte und besuchte den Augustaschacht, eine Gedenkstätte der NS-Zeit. Eine weitere Gruppe setzte sich mit der Prävention von sexualisierter Gewalt in der Jugend(verbands)arbeit auseinander. Kreativ wurde eine Gruppe, die lernte mit Nähmaschinen umzugehen und kleine Nähprojekte direkt zu realisieren. Die vierte Gruppe setzte sich mit heimischen Kräutern auseinander und wie wir sie im Alltag nutzen können. In dem Workshop konnten sie auch eigene Salben und Tinkturen aus Kräutern herstellen.
Der wichtige Versammlungsteil wurde wieder auf beide Wochenendtage aufgeteilt. Zu Beginn wurde auf ein gelungenes Jahr zurückgeschaut und ein Ausblick auf das kommende Jahr gegeben. Highlights des Jahres 2024 werden die 72-Stunden-Aktion im April, die landwirtschaftliche Studienfahrt in das Ahrtal und der Segeltörn im niederländischen Wattenmeer sein. Zudem wird zur Europawahl eine Podiumsdiskussion stattfinden, damit KLJBler*innen die Kandidierenden kennenlernen und ermutigt werden zur Wahl zu gehen.

Dass die KLJB Demokratie fördert, steht schon immer in ihren Leitlinien und so ist der Verband auch aufgebaut. Um dies, aufgrund der aktuellen Ereignisse, zu bestärken wurde ebenfalls ein Antrag verabschiedet, der sich deutlich gegen Rechtsextremismus positioniert und die Zusammenarbeit mit der AFD ablehnt. Im Antrag heißt es unter anderem:

„Als KLJB engagieren wir uns für eine bunte und gerechte Gesellschaft. Wir diskutieren respektvoll miteinander und halten uns dabei an wissenschaftliche Fakten. Wir setzen uns mit unserem Handeln für den Erhalt der Schöpfung ein. Eine Kooperation oder Interaktion mit demokratiefeindlichen Parteien ist daher undenkbar für uns. Diese Parteien hetzen Menschen gegeneinander auf, wollen Staatsbürger*innen und aus ihrer Sicht Andersdenkende aus Deutschland bringen und spalten die Gesellschaft immer weiter mit ihren Reden und Handlungen.“

Am Sonntag standen die Wahlen des Diözesanvorstandes auf der Tagesordnung. Christoph Timmer aus Bockholte, Sebastian Pünter aus Gehlenberg-Neuvrees und Kathrin Kampen aus Fresenburg verabschiedeten sich nach vier, drei und zwei Jahren Engagement aus dem ehrenamtlichen Diözesanvorstand. Sie wurden bereits am Samstagabend gebührend verabschiedet. Nun komplettieren Maria Dirxen aus der Ortsgruppe Lorup und Luca Korte aus der Ortsgruppe Borsum den Diözesanvorstand und bilden mit Henner Silies aus Altenlingen, Corinna Schulte aus Sustrum, Jana Brügging aus Lengerich, Hanna Koop aus Handrup sowie Kristian Pohlmann als Diözesanpräses den Vorstand. Sie setzen sich für die Interessen der rund 7.500 Mitgliedern der KLJB im Bistum Osnabrück ein und gestalten den Verband in den kommenden Jahren.

DV 2024 Antrag Gegen Hass - Gemeinsam Stark (52 Downloads ) DV 2024 Antrag Genehmigung der Diözesansatzung durch das Bistum (51 Downloads ) DV 2024 Antrag Diözesanteam (49 Downloads ) DV 2024 Antrag Beitragserhöhung (52 Downloads ) DV 2024 Antrag Giftige Transporte aus der EU nach Lateinamerika (50 Downloads )

Wir freuen uns, dass du an der Diözesanversammlung teilnehmen möchtest.

Sie findet vom 02. – 03. März 2024 in Oesede in der Katholischen LandvolkHochschule statt und steht unter dem Motto „Gegen Hass – Gemeinsam Stark“.


Hier ist der grobe Ablauf (Änderungen behalten wir uns vor):

Samstag 02. März

09:00 Uhr Anreise
09:30 Uhr Start, Begrüßung, Kennenlernen, Austausch
Versammlungsteil I – Berichte
12:15 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr Workshops
18:00 Uhr Abendessen
19:00 Uhr Gottesdienst, Verabschiedung, Party

Sonntag 03. März

09:15 Uhr Impuls
09:45 Uhr Antragscafés
11:00 Uhr Versammlungsteil II – Anträge
12:15 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr Versammlungsteil III – Wahlen

Wir enden am Sonntag gegen 15:30 Uhr.


Neben den wichtigen Versammlungsteilen, wird es auch wieder Zeit geben, sich in Workshops auf unterschiedliche Weise auszuleben:

Workshop 1 – Exkursion zur Gedenkstätte Augustaschacht

Die Gedenkstätte Augustaschacht befindet sich am Ort des früheren Arbeitserziehungslager (AEL) Ohrbeck. Im AEL Ohrbeck waren zur NS-Zeit insgesamt mehr als 2.000 Männer und Jugendliche unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert. Nach einem Rundgang beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Perspektiven der Verfolgten, der Täterinnen und Täter und des gesellschaftlichen Umfelds des Arbeitserziehungslagers Ohrbeck.

Workshop 2 – Präventionsschulung

Die Sicherheit und das Wohlergehen aller Personen auf unseren Veranstaltungen sehen wir als unsere Aufgabe. Dafür wollen wir Rahmenbedingungen schaffen. Die Dekanatsvorstände, die in unseren Strukturen aktiv sind, sind in unserem ISK mit berücksichtigt, sodass unser Ziel ist, dass sie entsprechend geschult und sensibilisiert werden. Wir wollen die Gelegenheit bieten zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und auf der Diözesanversammlung die sonst extra Schulung wahrnehmen zu können.

Workshop 3 – Nähen 

Wir zeigen euch die Grundzüge des Nähens mit einer Nähmaschine. Dabei könnt ihr kleinere Projekte wie Körnerkissen, kleine Taschen oder sonstige Accessoires direkt umsetzen. Zudem gibt es unterschiedliche DIY-Projekte, die zeitgleich gebastelt werden können.

 

Workshop 4 – Heimische Kräuter

Gartenkräuter, Wildpflanzen, Blüten und Früchte können eine positive und heilsame Wirkung auf uns haben. Sie lassen sich mit wenig Aufwand verwerten. Welche Kräuter lassen sich in unserer direkten Umgebung finden und wozu kann man sie nutzen? Zunächst wird es einen theoretischen Input geben. Anschließend werden Tinktur, Essig, Kräutersalz, Sirup oder Fruchtaufstrich angefertigt.

Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich

„Auf gehts in dein Bergabenteuer…“
Dieses Motto wollen wir wörtlich nehmen und möchten mit euch in die Berge fahren, um genauer zu sein nach Südbayern. Dabei stehen zum einen Action und Wandern auf dem Plan. Zum anderen soll es Zeit für dich und deine Fragen geben. Vielleicht ermöglicht dir der Blick von Oben neue Perspektiven.
In einem Selbstversorgerhaus wird es auch Zeit zum gemeinsamen Kochen, Spielen und Beisammensein geben.

Ort: Wonneberg/ St. Leonhard

Zeit: 29.09. bis 03.10.2023

Kosten: 190 Euro für KLJBler*innen // 220 Euro für Nicht-KLJBler*innen
(Ihr werdet voll verpflegt, nur eure Getränke (am Abend) und Snacks zwischendurch sind nicht enthalten.)

So sieht der Plan aus:

29.09.2023 Abfahrt mit zwei Bullis in Richtung Süden
Zwischenstopp in Nürnberg
Ankunft in der Unterkunft (jugendhaus-st-leonhard.de)
30.09.2023 Rafting
Besichtigung des Salzbergwerks Bad Reichenhall
01.10.2023 Wandern
Gemütlicher Ausklang bei einem gemeinsamen Kochen
02.10.2023 Besuch in Salzburg
03.10.2023 Rückfahrt
Zwischenstopp in Bamberg

Wir behalten uns kleine Änderungen vom Programm vor.

 

 

 

Seit dem 17.07. ist Sophia Kenning neu KLJB-Büro gestartet. Sie ist neue Jugendbildungsreferentin. Hier erfahrt ihr mehr über Sophia. Wir freuen uns sie bei uns im Team begrüßen zu dürfen und wünschen dir, liebe Sophia, einen wunderbaren Start und in den nächsten Jahren viele tolle KLJB-Momenten!

Vom 02. bis 17. April ging es nach langer Vorbereitung endlich für den Arbeitskreis Peru nach Südamerika. Dort wollten sie sich ein Bild vom Land, der Kultur und vor allem der Projekte ihrer Partnerorganisation machen.

Zu Beginn haben sie sich Zeit genommen im Land anzukommen und sich an die Gegebenheiten zu gewöhnen. Nach einem kurzen Stopp in Lima, der Hauptstadt Perus, ging es nach Cusco, dem Zentrum des peruanischen Andenhochlandes. Dies liegt auf 3.400 Metern Höhe, sodass sich die KLJBler*innen, die das platte niedersächsische Land gewohnt sind, erst einmal daran gewöhnen mussten.

Ein Highlight stand  bereits zu Beginn auf dem Programm: ein Besuch des Machu Picchus, die gut erhaltene Inka-Ruinenstadt, welche zu den neuen sieben Weltwundern gehört. Bereits die Fahrt mit dem Zug dorthin war malerisch und gab einen spektakulären Einblick in die abwechslungsreiche Landschaft der Region Cusco. Der Blick auf den Machu Picchu war jedem*r von zahlreichen Bildern bekannt und deshalb noch unfassbarer als die Gruppe auf die Ruinen und die Landschaft rund herum schaute.

Mit einer weiteren Tagestour durch das Heilige Tal der Inka bekam die Gruppe einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Inka, auf die die Peruaner*innen sehr stolz zurückblicken. Zudem wurde die schreckliche Kolonialzeit immer wieder aufgegriffen und auch das heutige Leben mit der Geschichte und in der Kultur deutlich.

Die Zeit in Cusco gab einen guten Einstieg in das Andenland, aber das Wichtigste und Spannendste stand noch bevor. Am Karfreitag wurde der Arbeitskreis von der Partnerorganisation PEJ abgeholt und es ging nach Sicuani. Diese Stadt ist Namensgeber des Bistums der Region. Dort lernten sie das Team des PEJs kennen und noch mehr über die Struktur der Diözese und des PEJs. Zum Bistum gehören die Provinzen Canchiz, Canas, Espinar und Chumbivilcas, in denen sich die Gruppe in den darauffolgenden Tagen verschiedene Projekte der Jugendpastoral anschaute.

Hauptziel war aber das Dorf Pulpera in der Provinz Chumbivilcas. Dort wurde mit der (finanziellen) Unterstützung des Arbeitskreises verschiedene Projekte umgesetzt, die sich die KLJBler*innen anschauen und noch vielmehr mit den jungen Menschen vor Ort in den Austausch kommen wollten.


Eins der vielen beeindruckenden Projekte sei hier als Beispiel genannt:

Pulpera liegt auf 4.000 Metern Höhe, weshalb es schwierig ist vielseitige Lebensmittel zu produzieren. Aufgrund dessen und zudem das Leben in einfachen, wenn nicht sogar ärmlichen Verhältnissen, sind viele Menschen insbesondere Kinder mangelernährt. Das PEJ unterstützt Familien bei dem Bau eines Gewächshauses mit Wissen und Geld. Dadurch können sie, sofern ausreichend Wasser vorhanden ist, ganzjährig Gemüse anbauen. Dieses nutzen die Familien zum einen, um sich selbst gesund und ausgewogen zu ernähren und zum anderen, um das Angebaute zu verkaufen. Das PEJ zeigt in Workshops zudem wie die Lebensmittel verarbeitet werden.

Das PEJ hat eine besondere Voraussetzung, um ein Gewächshaus mit einer Familie zu bauen. Ein Quadratmeter des ca. 15 qm großen Gewächshauses muss den Kindern der Familie zur Verfügung stehen. Sie sollen darin ihre Lieblingsobst oder -gemüsesorte anbauen dürfen, um ein Bewusstsein für Umwelt und Landwirtschaft zu erhalten und selbst bestimmt Handeln zu dürfen.


Die Mitglieder des AK könnten noch viele Geschichten von Projekten, Begegnungen, Aha-Momenten und Freundschaften erzählen, die an dieser Stelle zu weit führen.

Was jedoch allen nochmal klar wurde: Die Zusammenarbeit mit dem PEJ ist absolut lohnenswert. Die Projekte sich professionell organisiert und nahe an den Menschen vor Ort ausgerichtet. Umso stolzer ist der Arbeitskreis, dass jeder Euro direkt im Projekt ankommt und davon konnten sie sich mit dieser Reise noch einmal überzeugen.

 

Wenn ihr Fragen zum Arbeitskreis, zur Reise oder den Projekten habt, dann meldet euch gerne jederzeit. Der Arbeitskreis Peru ist für jede Unterstützung dankbar.

Gestern veröffentlichte Bischof Bode seinen Rücktritt (Hier gehts zum Video). Nach 28 Jahren als Bischof von Osnabrück tritt Bode aufgrund von gesundheitlichen Gründen und Eingeständnis seiner Fehler von seinem Amt zurück.

Bode spricht offen seine Fehlentscheidungen in Bezug auf Fälle sexualisierter Gewalt im Bistum Osnabrück an. So stehen etwa die Vorwürfe im Raum, dass Bode zum Beispiel Missbrauchsfälle klein geredet oder beschuldigte Kleriker weiterhin in Leitungspositionen eingesetzt hat.

Wir tolerieren das Verhalten nicht und können die getroffenen Entscheidungen von Bode nicht nachvollziehen. Wir stellen uns immer auf die Seite der Betroffenen und sorgen, so gut es geht, dafür, dass unser Verband ein vertrauensvolles Umfeld ist.

Die Einsicht eines Bischofs, sich seine Fehler einzugestehen und Konsequenzen daraus zu ziehen, ist in der katholischen Kirche nicht selbstverständlich. Aus unserer Sicht hat Bischof Bode eine richtige Entscheidung getroffen, die hoffentlich das Vertrauen in die Kirche stärkt und auch anderen Bischöfen als Beispiel dienen kann.

Nichtsdestotrotz wollen wir Bischof Bode auch danken. In seiner Amtszeit galt er als einer der fortschrittlicheren Bischöfe, die die Zeichen der Zeit sehen und darauf reagieren. So wirkte Bode als Präsidiumsmitglied des Synodalen Weges an den Reformen der katholischen Kirche mit und hat die Beschlüsse des Synodalen Weges umgehend im Bistum umgesetzt, wie etwa die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare oder die Taufe durch Nichtkleriker.

Auch in Bezug auf die Mitarbeiterführung erwies sich Bode als offener Bischof. So wurden Hierarchien klein gehalten und auch die Meinung der Angestellten lag ihm am Herzen.

Wir hoffen, dass durch die Neubesetzung des Amtes weiterhin die Umsetzung der Beschlüsse der Synodalversammlung vorangetrieben werden und auch zukünftig eine konstruktive Diskussionskultur im Bistum Osnabrück herrscht.

Wir wünschen Bischof Bode für seinen weiteren Lebensweg Gesundheit und Gottes Segen!