Auf der Diözesanversammung 2022 wurde ein Positionspapier zur Landwirtschaft der Zukunft verabschiedet. Dieses wurde über ein Jahr vom Arbeitskreis Agrar ausgearbeitet und von den Mitgliedern durchgearbeitet und kommentiert.

In acht Kapiteln beziehen wir Stellung zu wichtigen landwirtschaftlichen Themen unserer Region. Hierbei geht es vor allem um den Ackerbau, die Tierhaltung oder den Umgang mit Lebensmitteln.

Uns ist es wichtig, dass wir es schaffen gute, qualitative Lebensmittel zu erzeugen, die sich jede*r leisten kann. Damit wir eine Lebensgrundlage haben, sollten wir sie nicht zerstören und deshalb ist ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen essentiell.
Um dies zu erreichen, sind viele Bereiche gefragt, die für den Erhalt unserer Lebensgrundlage verantwortlich sind. Sie sollten stetig bestrebt sein, eine Waage im Sinne des Gemeinwohls zu halten und neue Lösungen zu finden. Dazu nehmen wir Politiker*innen, die Lebensmittelvermarktung, die Lebensmittelverarbeitung, die Landwirt*innen und Lebensmittelerzeuger*innen, alle Konsument*innen und Verbraucher*innen sowie uns und alle ländlich geprägten Organisationen in die Pflicht einen Beitrag zu leisten, um sich für die Erreichung dieser Ziele einzusetzen.


Vom 18.02. – 20.02.2022 sind Jugendgruppen und andere Gruppen und Vereine im Bistum Osnabrück dazu aufgerufen sich an den Aktionstagen Nachhaltigkeit zu beteiligen. In eigener Verantwortung, aber doch gemeinsam wollen wir einmal die Richtung wechseln und zeigen, dass es auch gute Alternativen geben kann. Mitmachen können Gruppen und Personen, auch ohne Anmeldung.
Eine Registrierung ist aber auf www.bdkj-osnabrueck.de erwünscht, so dass wir die guten Ideen und Ansätze auch öffentlich machen können.

Weitere Materialien zur Aktion finden Sie:

Material Richtungswechsel

Im Rahmen dieser Aktionstage sollen an verschiedenen Orten Veranstaltungen zur Schöpfungsverantwortung und zur Nachhaltigkeit durchgeführt werden. Unter dem Motto „Richtungswechsel“ können die Gruppen dabei ganz selbständig mit eigenen Ideen kreativ und aktiv werden.

So sind z.B.:

– Müllsammelaktionen
– Baumpflanzaktionen
– Kleidertauschbörsen, Flohmärkte
– repaircafes
– Kochworkshops
und viele weitere Aktionen denkbar.

Vorbilder im ländlichen Raum

Eine aus Vertreterinnen der Katholischen LandvolkHochschule (KLVHS) Oesede, der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), des Landfrauenverbandes Weser-Ems und des Landvolkverbandes Weser-Ems gebildete Jury hat aus zahlreichen Bewerbungen die Gewinnerinnen des Johannes-Voetlause-Preises (JVP) für 2022 ermittelt.

Preisträger*innen sind der Verein Wir für Euch – Altwerden in Vrees e.V. in der Kategorie Gemeinwesen, die Arbeitsgemeinschaft Politik und Gesellschaft der KLJB Osnabrück (AG PuG) in der Kategorie Jugend sowie Frau Maria Nesemeyer und Frau Hildegard Glosemeyer aus Bad Laer in der Kategorie Frauen.

Die Ehrung der Gewinner*innen erfolgte wie schon im vergangenen Jahr nicht im Rahmen des traditionellen Landwirtschaftstages in der KLVHS Oesede, sondern durch einen Besuch vor Ort.

Gesucht werden bei der Ausschreibung des JVP Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Initiativen, die vorbildliche oder beispielgebende Arbeit für den und im ländlichen Raum geleistet haben. „Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass in unseren ländlichen Räumen in der Weser-Ems-Region eine riesige Vielfalt von ehrenamtlichem Engagement vorhanden ist. Mit diesem Preis sagen wir all den Engagierten von ganzem Herzen Danke für Ihr Tun für die Gemeinschaft und für Einzelne“, so Johannes Pott, Leiter der KLVHS Oesede.

Der Verein Wir für Euch – Altwerden in Vrees e.V. wird in der Kategorie Gemeinwesen ausgezeichnet. Der Verein hat sich zum Ziel gemacht, die Altenhilfe in der Gemeinde Vrees zu fördern. Die ehrenamtlichen Mitglieder unterstützen die Tagesbetreuung der Bewohner im Bürgerhaus und im ambulanten Pflegehaus in Vrees, übernehmen Fahrdienste, arbeiten beim präventiven Bewegungskonzept für Senior*innen mit und gestalten Freizeitmöglichkeiten in der Tagesbetreuung und im neuen Pflegehaus. Der Verein ist eine tragende Säule des innovativen Konzepts des Ortes, um älteren Menschen ein möglichst selbstbestimmtes und eigenständiges Leben mitten im Dorf zu ermöglichen.

In der Kategorie Jugend geht der Preis an die Arbeitsgemeinschaft Politik und Gesellschaft der KLJB Osnabrück. Unter dem Titel „#VerantwortJung – Politik braucht junge Leute“ organisierte die AG PuG eine Kampagne, um über die Kommunalwahl am 12. September 2021 zu informieren. Erklärtes Ziel war, dass man 30 Personen unter 30 Jahren für eine Kandidatur motivieren kann. Hierzu erdachte die AG PuG Aktionen auf Social Media Kanälen, lud Politiker*innen zum Diskussionsabend, veranstaltete Workshops für junge Kandidat*innen und rief Erstwähler*innen auf, von ihrer Stimmer Gebrauch zu machen. Die Kampagne war von Erfolg gekrönt: Mehr als 270 junge Leute kandidierten für ein Mandat, wovon 125 am 12. September den Sprung in die Räte geschafft haben.

Frau Maria Nesemeyer und Frau Hildegard Glosemeyer aus Bad Laer erhalten in der Kategorie Frauen den JVP 2022. Aus dem Engagement der beiden Damen kam es vor zwei Jahren zur Gründung des Hospizverein Lebensfreude Bad Laer e.V. Über ein Dutzend ehrenamtliche, qualifizierte Hospizbegleiter*innen nehmen sich inzwischen Zeit, Schwerstkranke und Sterbende zu besuchen, zeitweise bei ihnen zu bleiben und die Angehörigen zu entlasten. Damit tragen die beiden Frauen aus Bad Laer dazu bei, dass auch der letzte Lebensabschnitt eines Menschen mit Leben gefüllt wird.

Wir gratulieren herzlich allen Gewinner*innen!

Zum Preis gibt es hier auch Hintergrundinfos

Kategorie Gemeinwesen: vl.n.r: Ludger Dierkes, Johannes Pott, Heinz Peters, Heribert Kleene, Anke Trecksler, Jürgen Elbers, Karl-Heinz Eilers
Kategorie Jugend: v.l.n.r.: Johannes Pott, Direktor der KLVHS Oesede, Michael Westermann, Jonas Gels (beide von der AG PuG) und Anke Trecksler, 1. Diözesanvorsitzende der KLJB OS
Kategorie Frauen: Vorne, v.l.n.r.: Maria Nesemeyer, Elisabeth Heringhaus (nominierte die beiden Preisträgerinnen), Hildegard Glosemeyer Hinten, v.l.n.r.: Johannes Nesemeyer, Michael Schmitt (1. Vorsitzemder des Hospizvereins Bad Laer e.V.), Wilhelm Glosemeyer

 

Liebe KLJBler*innen,

aufgrund der Omikron-Variante, die deutlich ansteckender ist als die Varianten zuvor, steigt die Inzidenz und damit auch die Warnstufen. Generell hat sich nicht viel verändert, jedoch wollen wir euch ein paar Empfehlungen an die Hand geben:

  • Treffen im kleinen Kreis (max. 10 Personen)
  • Wendet die 2Gplus-Regel an (zweifach-geimpft mit Test oder geboostert)

Generalversammlung

  • Wir empfehlen euch trotzdem mindestens die 3G Regel einzuhalten.
  • Die Maskenpflicht (FFP2 Maske) bis zum Sitzplatz
  • Es muss eine Kontaktnachverfolgung (per App oder Teilnehmer*innenliste) geben.
  • Wichtig ist, dass ihr durch eine 2G Regel keine Mitglieder ausschließt, da jedes Mitglied das Recht auf Teilnahme an der Generalversammlung hat.

 Hygienekonzept:

  • Zu euren Veranstaltungen benötigt ihr ein Hygienekonzept, welches ihr auf Nachfrage des Ordnungs- oder Gesundheitsamtes vorzeigen müsst.
  • Das Konzept sollte beinhalten
    • Wahrung der Abstände, auch durch entsprechende Hinweise
    • das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Situationen, in denen der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann
    • die Steuerung von Personenströmen einschließlich Zu- und Abfahrten und der Vermeidung von Warteschlangen
    • Regelungen zur Nutzung sanitärer Anlagen
    • das Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, auch in den Sanitäranlagen
    • Lüftung der Räume möglichst durch die Zufuhr von Frischluft
  • Zur Absicherung und Bestätigung kann das Hygienekonzept an das zuständige Gesundheitsamt verschickt werden. Lasst es euch dann schriftlich bestätigen.

Bei Fragen zu den Warnstufen oder zur Umsetzung von anderen Veranstaltungen, wendet euch an euren Landkreis:

  • Osnabrück: 0541 5010 gesundheit@lkos.de
  • Emsland: 05931 444063 landkreis@emsland.de
  • Cloppenburg: 04471 15 555 kreishaus@lkclp.de
  • Grafschaft Bentheim: 05921 963333 Poststelle@grafschaft.de

Entscheidet umsichtig, welche Veranstaltungen aktuell in Präsenz durchgeführt werden müssen oder wo eine digitale Alternative geeignet ist. Solltet ihr Hilfe bei der Planung oder Durchführung einer Veranstaltung benötigen, meldet euch im KLJB-Büro. Ihr habt im letzten Jahr bereits viel Kreativität und Verantwortungsbewusstsein gezeigt, das werden wir auch in den nächsten Wochen wieder brauchen. Wir unterstützen euch dabei gerne. Meldet euch bei Fragen einfach bei uns.

Ihr könnt weiterhin bei uns eine Zoom-Lizenz bekommen. Schreibt dafür einfach eine Mail an tools@kljb-osnabrueck.de.
Die obigen Empfehlungen entsprechen unserem Kenntnisstand vom 12. Januar 2022.

Euer Diözesanteam

 

Das Diözesanteam hat bei ihrer Herbstklausur im September ein wunderbares Jahresprogramm ausgearbeitet, in dem viele Highlights zu erwarten sind.

Neben den Veranstaltungen, die jedes Jahr stattfinden, wie:

  • die Gruppenleiter*innenkurse
  • eine Juleica-Fortbildung
  • unsere Diözesanversammlung
  • der Diözesanausschuss oder
  • das KreuzTragen

werden viele Dinge aus dem letzten Jahr wiederholt, die uns ein besonderes Anliegen sind. Dazu gehören:

  • der Erste-Hilfe-Kurs in Kooperation mit dem DRK oder
  • die KLJB-Clean-up-Days im August

Als besonderes Highlight wird es im September wieder einen großen KLJB-Ball in Meppen geben! Also holt euren Kalender raus und tragt euch alle wichtigen Termine schon mal ein. Ihr könnt diese ebenfalls unter Termine finden und sie direkt in euren Handykalender importieren.

Hier könnt ihr das Jahresprogramm downloaden.
Jahrespogramm 2022 (1337 Downloads)

Zu den Aktionen im ersten Halbjahr könnt ihr euch auch jetzt schon anmelden.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Corona-Virus setzt dem Projekt stark zu/ Geldspenden dringend benötigt

Die KLJB Stavern spendet 1.000 Euro an den Arbeitskreis (AK) Peru der KLJB im Bistum Osnabrück, um das peruanische Projekt zu unterstützen. Vor über 40 Jahren wurde eine Partnerschaft zwischen der KLJB Stavern und einem Projekt in Peru aufgebaut und ist heute zu einer langen Freundschaft und einem festen Arbeitskreis der Katholischen Landjugendbewegung im Bistum Osnabrück geworden.

Franz und Regina Riedel sind der Ursprung der Partnerschaft und kommen gebürtig aus dem Emsland, Regina stammt selbst aus Stavern. Nachdem die heute über 80-Jährigen vor über 40 Jahren nach Peru auswanderten, bauten sie eine Organisation zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in einer entlegenen Gegend des Andenhochlands in Peru auf. Seitdem unterstützte zunächst die KLJB Stavern und später der gesamte KLJB-Diözesanverband das Ehepaar in ihrer sozialen Arbeit.

Die Pflege der Partnerschaft übernimmt der AK Peru der KLJB im Bistum Osnabrück, in dem KLJBler*innen sich zum einen mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Peru austauschen, die peruanischen Kultur kennenlernen und die Lebenssituation in Peru in den KLJB-Ortsgruppen bekanntmachen. Zum anderen wird die Partnerorganisation, die von Regina und Franz Riedel gegründet wurde, das PEJ (PROGRAMAS DE EMPLEO Y JUVENTUD), finanziell unterstützt.

Zurzeit werden in dem Projekt unterschiedliche Themen bearbeitet, die Infrastrukturen schaffen sollen, um in der entlegenen Region möglichst selbstständig und unabhängig von der städtischen Versorgung handeln zu können. Beispielsweise finden pastorale Aktivitäten mit den Kindern in der peruanischen Gemeinde Pulpera statt. In der Zusammenarbeit mit Schulen werden Schüler*innen zu Schüler*innenvertreter*innen (SV) ausgebildet. Sie haben in den peruanischen Schulen ein hohes Mitspracherecht, auch gegenüber den Lehrkräften. Außerdem werden eine Art Schulgemeinschaftstage mit den Klassen durchgeführt, bei denen die Schüler*innen an ihrer Werte- und Persönlichkeitsentwicklung arbeiten.

In den Schulen werden durch das Projekt Gewächshäuser gebaut und gepflegt, damit die Familien im Ort mit frischen Lebensmitteln kochen können. Dazu werden den Eltern durch das Projekt auch Ernährungs- und Kochkurse angeboten. Außerdem werden Lehrer*innen und Eltern in der Naturheilkunde weitergebildet, sodass auch selbst Salben, Tinkturen, Säfte usw. hergestellt werden können.

Aber auch die Coronazeit setzt dem Projekt schwer zu: „In Peru sind zurzeit die Schulen geschlossen und der Unterricht wird über das Radio vermittelt. Auch eine baldige Entspannung ist nicht in Sicht, sodass die Kinder und Jugendlichen wohl bis Ende des Jahres nicht wieder in den Schulen gehen können. Der Unterricht über das Radio ist meistens nur auf Grundschulniveau und deshalb lernen gerade Jugendliche kaum etwas. Viele spielen daher mit dem Gedanken die Schule abzubrechen, um in der Zwischenzeit Geld für die Familien verdienen zu können. Das hätte natürlich verheerende Folgen!“, erklärt Stephanie Brinkmann, selbst Mitglied der KLJB in Handrup, aus dem Arbeitskreis Peru.

Die Partnerorganisation versucht mit einem zusätzlichen Projekt, was übersetzt „Ich produziere Zuhause“ heißt, dem entgegenzuwirken und den jungen Menschen eine Perspektive und Übergangslösung zu bieten. Dazu werden drei Kurse im Bereich Backen, Stricken und dem Herstellen von Naturmedizin angeboten. Mit dem Verkauf der hergestellten Produkte erhalten sie ein kleines Zusatzeinkommen für die Familie.

„Dieses Projekt hat großen Zulauf und viele Jugendliche wollen sich beteiligen. Allerdings sind die Mittel vor Ort stark begrenzt, um zum Beispiel Zutaten und Materialien zur Verfügung zu stellen. Da sind wir froh, dass wir mit unseren Spenden direkt helfen können.“, sagt Alina Garwels aus Bockholte und ebenfalls Mitglied im Arbeitskreis.

Deshalb freut sich der AK über jede finanzielle Unterstützung, insbesondere durch KLJB-Ortsgruppen.

Sebastian Pünter aus dem KLJB-Diözesanvorstand freut sich über die Spende: „Es ist toll, dass die KLJB Stavern auf uns zugekommen ist und unseren Arbeitskreis mit dem Projekt in Peru unterstützen will. Wir möchten uns ganz herzlich bei ihnen bedanken. Vielleicht animiert es weitere Ortsgruppen und macht viele auf unsere Zusammenarbeit mit Peru aufmerksam. Wir wissen, dass das Projekt die Spende gut gebrauchen kann!“

Die KLJB Stavern erarbeitete sich die Spendensumme durch die alljährliche Tannenbaumaktion. Anfang Januar fahren traditionell Landjugendgruppen durch die Orte und sammeln die ausgedienten Tannenbäume aus der Weihnachtszeit gegen eine kleine Aufwandsentschädigung ein. Trotz der Corona-Pandemie war auch die Landjugend aus Stavern nach Dreikönige mit Treckern, Autos und Anhängern im Ort unterwegs. In diesem Jahr musste natürlich stark auf die Abstände und Hygienebedingungen geachtet werden, da Deutschland zu der Zeit noch mitten im Lockdown steckte. Das machte die Aktion umso herausfordernder, da mit viel weniger Helfer*innen die gleiche Anzahl an Bäumen gesammelt wurden. Die Einnahmen der Aktion werden häufig für einen gemeinnützigen Zweck gespendet. Bei der diesjährigen Aktion der KLJB-Ortsgruppe Stavern kamen über 1.000 Euro zusammen, die jetzt an den AK Peru gespendet wurden.

Aurelia Schillingmann und Sebastian Pünter sind neue KLJB-Diözesanvorsitzende

 Vom 13. – 14.03.2021 fand die Diözesanversammlung der KLJB im Bistum Osnabrück natürlich coronabedingt digital statt. Trotz der vielen Videokonferenzen, die viele bereits im Beruf, in der Schule oder im Privatleben haben, waren über 60 KLJBler*innen zwei Tage voll motiviert dabei. Der Diözesanvorstand streamte die Konferenz mit einem strengen Hygienekonzept aus dem Marstall Clemenswerth in Sögel, um mit den Mitgliedern über Aktionen, Anträge und Wahlen zu diskutieren.

Neben den Versammlungselementen wurden die Teilnehmer*innen in vier Workshops aktiv. So erlernte eine Gruppe, wie sich Jugendarbeit neu denken lässt und mit welchen Tools sich Aktionen innovativ umsetzen lassen. Eine weitere Workshopgruppe beschäftigte sich mit Plastikverbrauch und -alternativen und wurde im up- und recyclen tätig. Die dritte Gruppe tauschte sich über die anstehenden Kommunalwahlen aus. Im letzten Workshop ging es um das Thema Öffentlichkeitsarbeit. Dabei erlernten die Teilnehmer*innen, worauf sie im Umgang mit Presse oder im Bereich Social Media achten sollten.

Der Versammlungsteil wurde auf beide Wochenendtage aufgeteilt. Zu Beginn wurde auf das vergangene Jahr zurückgeschaut. Obwohl die Situation rund um das Coronavirus der Jugendarbeit schwer zusetzte, konnte sich über die vielen kleinen, coronakonformen und neuen Ideen und Aktionen gefreut werden. Außerdem wurde ein Ausblick auf das kommende Jahr gegeben, in dem hoffentlich viele Highlights nach der überstandenen Pandemie anstehen werden.

Viele spannende Diskussionen gab es bei den Anträgen, die über die zukünftige Ausrichtung der KLJB im Bistum Osnabrück entscheiden. Ein Antrag bezog sich z. B. auf die im Herbst stattfindenden Kommunalwahlen. Die Arbeitsgemeinschaft Politik und Gesellschaft ruft alle KLJBler*innen und jungen Menschen außerhalb des Verbandes dazu auf, nicht nur im September wählen zu gehen, sondern vor allem selbst zu kandidieren. Denn das Motto ihrer Kampagne lautet „VerantwortJUNG – Politik braucht junge Leute“.

Des Weiteren wurde der Arbeitskreis Agrar damit beauftragt im kommenden Jahr ein landwirtschaftliches Leitbild der KLJB Osnabrück zu erarbeiten, um sich im Bereich Landwirtschaft zu positionieren und dem Thema einen größeren Stellenwert in der Jugendverbandsarbeit zu geben.

Am Sonntag standen die Wahlen des Diözesanvorstandes auf der Tagesordnung. Heike Clasemann und Heike Wilkens beendeten ihre Amtszeit nach jeweils zwei Jahren. Sie wurden bereits am Samstagabend gebührend im Rahmen eines gestreamten Gottesdienstes vom Diözesanteam und den Mitgliedern verabschiedet.

Nun komplettieren Sebastian Pünter aus der Ortsgruppe Gehlenberg-Neuvrees und Aurelia Schillingmann aus der Ortsgruppe Berge den Diözesanvorstand.

Insgesamt zieht der Vorstand ein überaus positives Fazit der Diözesanversammlung: „Wir sind sehr glücklich so engagierte Mitglieder zu haben. Trotz der Coronapandemie und der Online-Konferenz, die natürlich auch sehr anstrengend vor dem heimischen Bildschirm werden kann, haben sich alle beteiligt und stark diskutiert. Das spiegelt sich auch in unserem diesjährigen Motto wieder: Stark als WIR. Es zeigt, dass wir ein starker Verband sind und uns auch eine Pandemie wenig anhaben kann.“, so Anke Trecksler, 1. Diözesanvorsitzende.