Versicherung

Das Bistum hat einen Sammelversicherungsvertrag abgeschlossen, der die Kirchengemeinden, Organisationen und auch alle Verbände, wie die KLJB, mit einschließt. Einen groben Überblick darüber, in welchen Fällen ihr versichert seid erhaltet ihr hier.

Meldet euch bei Fragen auf jeden Fall im Büro! Die Versicherung greift bei jedem Fall individuell.

       Ablauf bei einem Schadensfall

1. Schaden möglichst gering halten

2. Schaden direkt im Büro melden

3. Fotos machen, Kostenvoranschlag einholen

4. Schadenanzeige schnellstens zurückschicken

5. Ansprechpartner vorort benennen und angeben

       Haftpflichtversicherung

Grundsätzliche Informationen: Der Versicherungsvertrag ist nachrrangig. D. h., dass immer erst die private Haftpflichtversicherung greift. Lehnt diese die Übernahme der Kosten ab oder besteht keine solche Versicherung, kann eine Entschädigung über die Bistumsversicherung erfolgen.

Zelte

Zelte im Allgemeinen sind nur gegen Sturm, nicht aber gegen Überschwemmungen o.ä. versichert.

Geliehene Zelte sind gar nicht versichert.

Eigene Zelte sind über die Sachversicherung ab Windstärke 8 versichert. Die Entschädigung je Versicherungsfall ist auf 3000€ pro Zelt begrenzt.

Arbeitsmaschinen

Über den gleichen Versicherungsschutz sind auch Zugmaschinen, selbstfahrende Arbeitsmaschinen, überlassene Lastkraftwagen und Anhänger bei gelegentlichen Einsatzfahrten versichert, sofern die nutzende Person über den Gebrauch und die Bedienung aufgeklärt ist. 

Auch Anhänger, die sich an einem dieser Fahrzeuge befinden oder sich lösen und im Zuge dieser Bewegung etwas beschädigen sind verischert. Befindet sich der Anhänger nicht in Bewegung und ist auch nicht verbunden, greift dessen Haftpflichtverischerung.

Die Sondernutzung landwirtschaftlicher Maschinen mit grünem Kennzeichen ist nur verischert, wenn vorher eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Haftpflichtversicherers eingeholt wurde. 

Grundsätzlich gilt, dass nur Schäden am geliehenen Fahrzeug durch die Haftpflicht verischert sind. Schäden die Dritten zugefügt werden, müssen über den Halter des Fahrzeuges abgewickelt werden.

       Unfallversicherung

Für alle haupt-, neben- und ehrenamtlich tätigen Personen besteht eine Unfallversicherung. Diese besteht nicht nur während Veranstaltungen, sondern auch auf dem direkten Hin- und Rückweg. 

Unfälle müssen daher der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) gemeldet werden. Auch wenn ein/e Teilnehmer*in auf dem Rückweg von einer Veranstaltung von einem Dritten angefahren wird und der Fall über die dessen Haftpflichtversicherung läuft, muss er trotzdem der VBG auf Grund einer möglichen Invaliditätsentschädigung gemeldet werden. 

       Dienstreisekaskoversicherung

Alle haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiter haben eine Vollkaskoversicherung und eine Teilkaskoversicherung für privateigene PKW. während Dienstfahrten. 

Bei regulierung der Schäden über den Dienstreise-Kasko-Vertrag des Bistums fallen Selbstbeteiligungsbeiträge an. Bei Vollkaskoschäden beträgt dieser 500€ und bei Teilkaskoschäden 150€. Durch die Nutzung bestimmter Werkstätten des sogenannten Werkstattnetzes kann der Selbstbeteiligungsbeitrag reduziert werden.

Auch wenn eine private Vollkaskoversicherung besteht, ist die Entschädigungsleistung aus dem Dienstreisekaskovertrag zu erbringen. Dritten zugefügte Schäden sind jedoch über die Haftpflichtversicherung des betroffenen Fahrzeuges abzuwickeln.